Ganz schön schräg:                            Uhrenarmband von "VINTAGE DRIVER"

HANHART-Chronograph mit asymetrischem Armband von VINTAGE DRIVER (Photo: INTERNATIONALER  PRESSEDIENST  Koch)
HANHART-Chronograph mit asymetrischem Armband von VINTAGE DRIVER (Photo: INTERNATIONALER PRESSEDIENST Koch)

Vintage ist cool. Vintage ist (mal wieder) IN.Per Definition ist "Vintage" ein Überbegriff für sammelnswerte Gegenstände aus den 1930er bis 1970er Jahren.
Diese sollten möglichst gut erhalten sein, denn "Vintage" nutzt man auch heutzutage im Alltag - gilt es doch in gewissen Kreisen als Statussymbol.

Sind die Sammlerstücke gut in Schuss, dann sind sie auch teuer und lassen sich ausgesprochen gut verkaufen. Kein Wunder also, dass sich im weitverzweigten Markt eine regelrechte Flut von Zeugs tummelt, das nicht ansatzweise diesen Anspruch erfüllt.

Kleidung, Musikinstrumente, Möbel, Manchettenknöpfe, Zigarettenetuis. Natürlich auch Autos. Und Armbanduhren. Die ganz besonders - Heere von Sammlern und Liebhabern sind ganz verrückt nach alten Zeitmessern, die heutzutage nicht selten den 'zigfachen Preis dessen erzielen, was sie neu einmal gekostet haben.

Eine Rolex "Daytona" etwa konnte man zur Zeit ihrer Markteinführung Anfang der 1960er Jahre durchaus für unter 1.000,- Mark kaufen - ein solches Stück in gutem Zustand und mit lückenloser Historie kann heutzutage schnell das Zwanzigfache (besonders gesuchte Stücke schon mal das Hundertfache) erzielen.

Auch innerhalb der automobilen Oldtimerszene (Vintage Cars) existiert ein florierender Markt für Zubehör und Accessoires. Insbesondere zwischen den Liebhabern alter Autos und den Fans antiker Armbanduhren gibt es interessante Schnittmengen - nicht selten erblickt man am Handgelenk eines Oldtimerbesitzers auch eine zeitauthentische Uhr. 

Warum also nicht die äußeren Attribute dieser Interessenfelder miteinander verknüpfen? Denn wenn eine vintage Armbanduhr zum Fahrer/Besitzer eines Oldtimers passt - sollte dann diese Uhr nicht auch am passenden Band getragen werden?

Schließlich würde auch kein Oldtimerbesitzer seinen 1940er Klassiker mit Alurädern von Heute bestücken.

Nun ist es mit den vintage Uhren (von denen viele immerhin über 70 Jahre alt sind) so: Die Uhr selbst ist im Grunde unverwüstlich - vernünftige Behandlung und Wartung vorausgesetzt.
Das Armband allerdings ist ein Schwachpunkt. Das Naturprodukt Leder unterliegt den Regeln eines naturbedingten Verfalls. Besonders wenn es wie im Falle einer Armbanduhr durch tägliche Nutzung verschlissen wird. Irgendwann hat man den "Salat": Uhr okay - Armband total in Auflösung begriffen.

Na und? Gehen wir halt zum Uhrmacher und kaufen ein neues. Natürlich soll das stilecht sein - wer will schon einem wertvollen Fliegerchronographen aus den 1940er Jahren ein neumodisches Kunststoffarmband zumuten? Das wäre Stilbruch. Der Uhrmacher Ihres Vertrauens (vom Quarzuhrladen an der Ecke ganz zu schweigen) aber kratzt sich ratlos am Kopf. "Haben wir nicht. Hatten wir früher mal, vor der Quarzkrise."
Woanders dieselbe Auskunft. Gibt's nicht. Haben wir nicht. Kriegen wir auch nicht mehr.
Beschaffungs-Alternativen sind gefragt. Aber schwierig zu finden. Hier ist eine:

VINTAGE DRIVER - der Oldtimer-Shop. Soll es ein Mechaniker-Overall (neu) im Retrolook der 1940er/50er Jahre sein? Gibt es dort. Vintage Racing-Helm? Gibt's auch dort - mehrere Modelle. Retro-Koffer. Authentische Reisetaschen? Alles neu und ungetragen. Fahrerhandschuhe. Mechanische Stoppuhren für den Rallye-Einsatz. Dashboards.  Oldtimer-Öl. Alles da. Und noch viel mehr.

Die Inhaber von VINTAGE DRIVER (Charlotte Wucherpfennig und Karsten Gärtner) sind einfach die richtige Adresse für alles rund um das Thema Oldtimer. Sie sind jung und cool - aber in ihrer Brust schlägt ein Oldtimerherz. In ihrem Kopf arbeitet ein Oldtimer-Verstand, der wirklich an alles denkt, was dieses Thema betrifft.

Uns hier in der Redaktion hat vor allem das "schräge" (pardon: das asymetrische Lederarmband) für klassische Armbanduhren interessiert, denn ich trage gern eine der vintage Uhren aus meiner Sammlung auf stilvolle Weise - vor allem, wenn ich in einem Oldtimer unterwegs bin.

Den asymetrischen "Sonderling" von VINTAGE DRIVER habe -  ich gleich nachdem er mit der Post eintraf (übrigens in Rekord-Lieferzeit) - an einen meiner vintage HANHART-Chronographen montiert.

Übrigens - was Uhrensammler natürlich wissen, manche "normale" Uhrenträger aber nicht: das Armband einer Uhr kann man kinderleicht wechseln. Und so mit derselben Uhr einen völlig anderen Look erzielen. 

Gibt der Uhr ein neues "Gesicht": HANHART-Chrograph mit verschiedenen Armbändern (Photo: Int. Pressedienst Koch)

Zum Bandwechsel braucht man neben den verschiedenen Armbändern in passender Bandanstoßbreite lediglich ein sogenanntes "Federstegwerkzeug/Federstegbesteck" (gibt es schon für deutlich unter zehn Euro) und anfangs vielleicht ein wenig Geduld.

Hat man es dann ein paarmal gemacht, kriegt man es auch mit einem gewöhnlichen Taschenmesser hin - Anleitungen gibt es reichlich im Internet (z.B. hier Externer Link, für den wir nicht verantwortlich sind)

Nun sieht also mein HANHART-Chronograph so richtig schön vintage - und vor allem sehr "unique" aus. Aber wie trägt er sich mit dem neuen Band? Oft ist ja eingeschränkter Tragekomfort der bittere Preis für coolen Look.
Werden die spitzen Ecken des asymetrischen Schnittes am Handgelenk drücken oder pieken, wenn ich die Hand bewegungsbedingt abknicke (etwa beim schnellen Einlenken ohne Servounterstützung auf der Rennstrecke)?
Nein - es passiert nichts dergleichen. Das Band sitzt bequem, nichts tut weh oder stört. Cooler Look ohne Reue. Dafür gibt's unsere Empfehlung.

Bezugsquelle: www.vintagedriver.de

 

Chronograph "HANHART" mit asymetrischem Armband von "VINTAGE DRIVER" (Photo: INTERNATIONALER  PRESSEDIENST  Koch)
Chronograph "HANHART" mit asymetrischem Armband von "VINTAGE DRIVER" (Photo: INTERNATIONALER PRESSEDIENST Koch)