JAGUAR in der FORMEL E:   Die DNA der Raubkatze

Vom Seriensport bis in die Formel 1 reichen die Triumphe von Modellen wie dem XK 120 (1948-1954), der beim Produktionsstart der schnellste Serienwagen der Welt war; dem C-Type (dessen Bremsscheiben zum Standard der Automobilbranche wurden); dem legendären D-Type (1955, 1956 u. 1957 Sieger beim Rennen von Le Mans) und nicht zuletzt dem XJS (1983 Sieg bei den 24 Stunden von Spa). Die Aufzählung könnte fortgesetzt werden mit dem XJR und den Formel-1-Boliden R2 und R3. 

Heute folgen die Motorsport-Ambitionen der Marke Jaguar treffsicher dem Zeitgeist - man kehrt in den Motorsport zurück und steigt 2016/17 mit Partner Panasonic in die Formel E ein.

Der "Formula E - Type 2" holt sich in der vierten Saison 2017/18 seine erste Pole-Position.

Zahlreiche Top-Ten-Platzierungen beweisen insbesondere auf engen Stadtkursen eindrucksvoll das Potenzial des 270-PS/200 kW-Boliden, der in 2,9 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigt.

Vielleicht kann man die aktuellen Erfolge einer Traditions-Marke wie JAGUAR als praktischen Hinweis darauf werten, dass die Thematik Elektromobilität nun endlich in den Chefetagen der Top-Automobilmarken angekommen ist. Was erfreulich wäre.