"Mission E" comes true:  Der PORSCHE "Taican"

Der Link zwischen Historie und Moderne beim Porsche "Taycan" ist vielleicht nicht auf Anhieb zu erkennen - aber er ist da. Bedeutet doch das Wort Taycan im orient-alischen Sprachraum sinngemäß "lebhaftes, junges Pferd". Und ein solches findet sich schließlich seit 1952 im Zentrum des Porsche-Wappens verewigt.
Oliver Blume (Vorstandsvorsitzender Porsche AG) präzisiert zur Namensgebung:

"Unser neuer Elektro-Sportler ist stark und leistungswillig; ein Fahrzeug, das aus- dauernd weite Strecken zurücklegt und für Freiheit steht."

Der Hersteller PORSCHE hält offensichtlich Wort und realisiert die anvisierten Ziele in Sachen "Taycan": Prototypen rollen im Juli 2019 auf drei KontinentenNoch getarnt vor den Augen und Objektiven neugieriger Beobachter, aber unter (teilweise extremen) Echtbedingungen. Was sie auf den Asphalt bringen ist porschetypisch-dynamisch:

Zwei permanent-erregte Synchronmotoren (PSM) mit einer Systemleistung von über 600 PS (440 kW) beschleunigen den E-Boliden in unter 3,5 Sekunden von Null auf Hundert. Die 200-km/h-Grenze kann in weniger als zwölf Sekunden erreicht werden. Was bisher von Elektrofahrzeugen unerreicht war ist dabei die Dauerleistung - ohne Leistungsverlust sind mehrere Beschleunigungsvorgänge hintereinander machbar.

Überhaupt hat man dem Taycan so manche Schwäche abgewöhnt, die man als Fahrer eines Elektroautos oft in Kauf nehmen musste. Zum Beispiel die maximale  Reichweite: beim Taican wird sie mit 500 Kilometern gemäß NEFZ angegeben. Das kann sich sehen lassen.

Die 800-Volt-Architektur des Allradlers ermöglicht übrigens ein "Auftanken" am Schnellladenetz. In rund vier Minuten hat man dann wieder Energie für 100 km Reichweite in den Akkus.